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Shirleys Vater (Seemann) war
nigerianischer
und
west-indischer
Abstammung, ihre Mutter kam aus
Yorkshire,
Nord-England.
Sie wuchs in der Gegend der berüchtigten Tiger
Bay von Cardiff als jüngstes von sieben Kindern
auf. Der Vater verließ die Familie, als Shirley
erst zwei Jahre alt war. Ihre Leidenschaft zur
Musik, vor allem aber zum Glamour, entdeckte sie
bereits in jungen Jahren, als sie zusammen mit
ihrer älteren Schwester ein Billy
Eckstine-Konzert besuchte und vor dem Gedränge
an Eckstines Garderobe fasziniert war. Jene
Absicht verfestigte sich eine Woche später, als
ihr Bruder ihr die Schallplatte „Somewhere Over
The Rainbow“ von
Judy
Garland
vorspielte. Da war es bereits um sie geschehen!
Nachdem sie die Schule mit vierzehn Jahren
abbrach, arbeitete sie als Packerin in einer
Geschirrfabrik für einen Verdienst von etwa neun
Pfund. Sie sang gerne, während sie
Email-Töpfe
zusammenpackte und besserte ihren Verdienst mit
Auftritten in
Pubs
und Clubs der Gegend auf.
1953 wirkte sie
bei der
Revue „Memories
of Jolson“ mit, einer musikalischen Aufarbeitung
der
Biographie von
Al Jolson.
Danach erhielt sie ein festes Engagement in „Hot
From Harlem“, das bis
1954 aufgeführt
wurde. Um diese Zeit hatte Shirley bereits genug
vom
Showgeschäft
und war sechzehnjährig bereits mit ihrer Tochter
Sharon schwanger. In der Folgezeit arbeitete sie
eine Weile als
Kellnerin in
Cardiff.
Durch einen Hinweis wurde jedoch
1955 Michael
Sullivan, ein Agent aus
London, auf die
Sängerin aufmerksam. Er erkannte das Talent von
Shirley und entschied, aus ihr einen
Star zu machen.
Sie zog durch einige
Theater bis sie
ein Angebot für die
Show bekam, die
sie berühmt machen sollte,
Al Reads „Such
Is Life“. Eine Fernsehübertragung dieser Revue
beeindruckte Johnny Franz, einen
Musikproduzenten
bei Philips A&R. Er bot ihr daraufhin einen
Plattenvertrag an.
Shirley nahm alsbald ihre erste
Single, „Burn
My Candle“ auf. Sie erschien bei Philips im
Februar
1956. Wegen des
andeutungsvollen Textes von der
BBC gesperrt,
verkaufte sich die Single trotzdem sehr gut. Der
Titel der B-Seite war „Stormy Weather“. Weitere
Singles erschienen und im Februar
1957 landete
Shirley Bassey ihren ersten
Hit mit ihrer
Version des „Banana Boat Song“, der in der
britischen
Hitparade
bis auf Platz 8 vorrückte. Im gleichen Jahr nahm
sie für das amerikanische Label
Columbia unter
dem Produzenten Mitch Miller die Single „If I
Had A Needle And Thread / Tonight My Heart She
Is Crying“ auf. Mitte
1958 entstanden
zwei Singles, die zu Klassikern im
Bassey-Repertoire werden sollten. „As I Love You“
erschien als B-Seite einer anderen
Ballade „Hands
Across The Sea“. Der Verkauf lief zunächst
schleppend; das änderte sich aber nach einem
Auftritt im Londoner
Palladium.
Im Februar
1959 erreichte
der Titel Platz 1 und blieb dort für vier
Wochen. Shirley nahm damals auch „Kiss Me, Honey
Honey, Kiss Me“ auf. Parallel zurm Titel „As I
Love You“ wurde auch diese Single schnell
beliebt, und beide Platten belegten schließlich
gleichzeitig vorderste Hitparaden-Plätze. Wenige
Monate später unterschrieb Bassey einen Vertrag
mit
EMI
Columbia
Durch die
1960er Jahre
hindurch waren ihre Hits in der Britischen
Hitparade vertreten.
1964
schließlich nahm sie das Titellied für den
James-Bond-Film „Goldfinger“ auf, der sich in
die Top 10 der Single-Hitparaden in
Großbritannien und den USA aufschwang. Als Folge
dieses Erfolges erschien Shirley häufig in
verschiedenen US-amerikanischen Fernseh-Talk-Shows,
wie denen von
Johnny Carson
und Mike Douglas. Im April
1970 landete
sie mit der Cover-Version des
Beatles-Lieds
Something einen
weltweit erfolgreichen Hit, der wie das
Original
Platz vier in den Britischen Charts erreichte.
Dies ist umso bemerkenswerter, da erst wenige
Monate zuvor das von
George Harrison
geschriebene Original in den Hitparaden
vertreten war. 22 Wochen lang war die
Bassey-Version in den Top 50 (im Vergleich zu
'nur' 12 Wochen für den Beatles-Klassiker.
1971 erschien
das Titellied zu „Diamonds Are Forever“, das
ebenfalls ein großer Erfolg wurde.
1979 folgte mit
„Moonraker“ die letzte James-Bond-Titelmusik.
Kein anderer Interpret hat jemals mehr als einen
einzigen dieser begehrten Titel gesungen.
Den größten Teil der
1980er Jahre
hindurch konzentrierte sich Bassey auf
gemeinnützige Arbeit. Sie trat nur gelegentlich
im kleinen Rahmen auf und ließ die prachtvollen
Konzertveranstaltungen hinter sich. Allerdings
wurde ihr Titel „History Repeating“, den sie mit
den
Propellerheads
1997 aufnahm,
zu einer Sensation in Großbritannien. Das Lied
erreichte den ersten Platz der britischen
Tanzmusik-Hitparade und brachte Bassey eine neue
Generation von
Fans, darunter
die englischen
Prinzen
William und
Harry.
Vielleicht wegen ihrer vergleichsweise lang
andauernden Karriere und besonderen Bewunderung
durch die königliche Familie wurde Shirley
Bassey am
31.
Dezember
1999 von
Königin
Elisabeth II
zur "Dame Commander of the Order of the British
Empire" erhoben.
Heute lebt Shirley Bassey in Monaco.
Obiger Text wurde entnommen aus:
wikipedia.de
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