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David BOWIE

 

 

 

 

 

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David Bowie (April 1974 ) in der Hamburger Musikhalle

  

13769 DB (Mai 1979 ) in der HH Musikhalle 13770 DB (Mai 1979 ) in der HH Musikhalle 13789 DB (April 1974 ) in der HH-Musikhalle

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13773 DB (April 1974 ) in der Hamburger Musikhalle

 

   Informationen  ( Stand: Februar 2008 )

David Bowie hat viele Rollen gespielt und anscheinend kommt er auch mit der des alternden Rockstars bestens zurecht. Nach einigen erfolglosen Singles gelingt ihm 1969 mit der LP "Space Oddity", seinem ersten Top-10-Erfolg in den amerikanischen Charts, der Durchbruch. Seitdem schafft es das "Chamäleon" des Musikbusiness immer wieder, mit spektakulären Auftritten Aufmerksamkeit zu erregen. Er ist das außerirdische Zwitterwesen Ziggy Stardust, der bleiche Thin White Duke oder ein Young American im Sinatra-Look.

Seine frühen Jahre sind von Drogenexzessen begleitet, was es dem Exzentriker immer schwerer macht, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. In den späten Siebzigern verbringt Bowie einige Jahre in Berlin, die Einsamkeit der Großstadt hilft ihm, die Geißel Heroin los zu werden. In Berlin ensteht "Heroes", Bowies vielleicht bestes Album, in dem er seine Drogenerfahrungen besingt. Der Titelsong wird auch auf deutsch und französisch aufgenommen und ist Teil des Soundtracks zu "Christiane F. - Wir Kinder Vom Bahnhof Zoo".

In den Achtzigern verblasst sein Stern etwas, Kritiker wollen erkannt haben, dass Bowie ausgebrannt sei. Dennoch hat er zu dieser Zeit mit Titeln wie "Let's Dance" und "China Girl" seine größten kommerziellen Erfolge. Später aber entfernt Bowie sich weit von der Popmusik, die ihn groß gemacht hat. Nicht nur in seiner Galerie, auch auf den neueren Alben dominiert elitäres Kunstwollen und verkapselter Ästhetizismus. Ein Missverständnis. Denn Pop-Avantgarde und Amüsierbetrieb sind eng verwandt, oder, um mit Jarvis Cocker zu sprechen: "Es kommt darauf an, den Mainstream zu verbessern."

Inzwischen begeistert sich David Bowie zunehmend fürs Internet, das Medium, das sich wie kaum ein anderes für das Spiel mit virtuellen Identitäten eignet. Im Herbst '99 veröffentlicht er seine neue Platte "hours" zuerst im Netz und auch als Internet-Provider tritt Bowie auf. Ein Account kostet 19.95 Dollar im Monat. Wer nur Bowies Website erkunden möchte und dem Star und seiner Band beim Üben zusehen will, ist mit 5.95 US-Dollar monatlich dabei.

Ende 2001 teilt der Popstar seiner Plattenfirma mit, dass er kein Interesse mehr daran habe, seinen Vertrag bei Virgin zu verlängern. Alle zukünftigen Aufnahmen sollen statt dessen auf Bowies neuem Label ISO erscheinen. Er habe sich schon zu oft über die "Wichtigtuer" in den großen Plattenfirmen geärgert: "Oft war ich mit der grauenvoll langsamen Art, wie die Dinge erledigt wurden, nicht einverstanden. Ich träume schon lange von einer eigenen Firma", zitierte BBC den Thin White Duke. Sein Label preist er dagegen als "kleine, mobile Einheit" an. Bowie erkannte früh die Möglichkeiten des Internets und veröffentlicht dort seit Jahren exklusive Songs.

Die wenigen Auftritte im Jahr 2002, bei denen er viele alte Hits zum Besten gibt, zeigen ihn in eben so jugendlicher Frische wie sein Longplayer "Heathen". Musikalische Gäste auf dem Album, das an Bowies beste Zeiten erinnert, sind u.a. Who-Gitarrist Pete Townshend und Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl, produziert hat Bowies 70er Jahre-Intimus Tony Visconti.

Mit dem folgenden Album "Reality" geht Bowie dann auf eine größere Tour, die er wegen einer ernsthaften Herzerkrankung im Sommer 2004 abbrechen muss. Dieses Mal dokumentiert er einen der Auftritte auf DVD. Auf der Bühne turnt er dabei nicht weniger beeindruckend umher als Mick Jagger, doch schafft es der DVD-Mitschnitt nicht, konzertante Längen zu straffen. Und das trotz effektgeiler Kameraführung, die zusammen mit einem opulenten Farbspektrum streckenweise ein Endzeit-Szenario visualisiert, das dem cineastischen Bildschnitt-Overkill "Strange Days" nicht unähnlich ist.

 

   Obiger Text wurde entnommen aus:   laut.de          Layout by JR-Project 

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Alle Bilder Copyrigt by JR-Project Jens Rabenstein, Robby Günther

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