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David Cassidy wurde als Sohn des Schauspielers
Jack Cassidy und der Schauspielerin Evelyn Ward
geboren.
Erste musikalische Erfahrungen sammelte er im
Kirchenchor in West Organge, New Jersey. 1961
zog er mit seiner geschiedenen Mutter nach Los
Angeles, Kalifornien. 1968 schloss er die
Rexford High School in Beverly Hills ab.
Seine erste Rolle hatte er 1969 in New York City
im Broadway-Musical The Fig Leaves are
Falling. Es folgten kleine Rollen in
Episoden der Fernsehserien
The Survivors, Ironside, "FBI",
Marcus Welby, M.D. und Bonanza. 1970
engagierte ihn die Hollywood-Filmproduktion
Screen Gems für die TV-Serie The
Partridge Family. Dort spielte er Keith
Partridge, den ältesten Sohn einer aus einer
Mutter und fünf Kindern bestehenden Popband, die
mit einem alten Bus durch Amerika tourt. Die
Songs der Serie, von denen jeweils zwei pro
Folge vorgestellt wurden, wurden als Singles und
Plattenalben verkauft. Innerhalb weniger Monate
katapultierte ihn die Fernsehrolle an die Spitze
der US-Charts. Mit dem Verkauf der Fernsehserie
nach Europa, Asien und Australien wurde er zum
international begehrtesten Teen-Idol.Es war
zunächst geplant, dass Cassidy wie alle anderen
Schauspieler nicht selbst
singen sollte, sondern die Songs von Profis aus
der Musikbranche synchronisiert werden sollten.
Nachdem die Filmproduktion seine musikalischen
Fähigkeiten bemerkte, wurde er zum Leadsänger
der Partridge Family. Der Partridge-Songs
I Think I Love You hielt sich 1970 drei
Wochen auf Platz eins der US-Charts, war die
meistverkaufte amerikanische Platte des Jahres
1971.
Doesn't Somebody Want To Be Wanted, I'll
Meet You Halfway, I Woke Up In Love This
Morning und Breaking
Up Is Hard To Do wurden Top-Ten-Hits.Bald
kamen auch Schallplatten mit eigenen Songs auf
den Markt.
Auch
sie machten ihren Weg in die Charts. Cherish,
Could It Be Forever, How Can I Be Sure,
Rock Me Baby und
Lying To Myself landeten unter den
Top-Twenty. Cassidy verkaufte insgesamt mehr als
20 Millionen Alben und
unternahm ausgedehnte Welttourneen. Seine
Konzerte brachen die Kassenrekorde in Melbournes
Cricket Grounds, Londons White Stadium,
Houstons Astrodome, und New Yorks
Madison Square Garden. Pro Woche erhielt er
rund 30.000 Briefe. Sein offizieller Fanclub war
weltweit der größte und hatte mehr Mitglieder
als die Clubs von Elvis Presley oder der
Beatles. Seine Einnahmen zwischen 1970 und 1974
betrugen etwa acht Millionen US-Dollar, nach
heutigem Wert rund 160 Millionen Dollar.Großes
Aufsehen erregte das Teen-Idol als es im Mai
1972 fast nackt auf der Titelseite des
Rolling-Stone-Magazins posierte und
gegenüber der Zeitschrift einräumte, dass er
Haschisch rauche und Sex mit Groupies habe.1973
ließ die Anziehungskraft der Partridge Family
auf die jungen Fans nach und die Serie wurde im
August 1974 eingestellt. Cassidy unternahm bis
1975 noch verschiedene Tourneen, produzierte bis
1976 Schallplatten. 1978 versuchte er wieder als
Schauspieler Fuß zu fassen. Für eine Rolle in
der Serie Police Story
wurde er für den Emmy nominiert. Der
US-Fernsehsender NBC verpflichtete ihn für die
Serie David Cassidy:
Man Under Cover. Nach der ersten Staffel
wurde sie wegen schwacher Quoten eingestellt.Das
öffentliche Scheitern leitete eine Phase der
Depression und des Alkoholmissbrauchs ein. Sein
Vermögen war 1980 auf rund 100.000 US-Dollar
geschrumpft.
Zu
Beginn der 1980er Jahre versuchte er vergeblich
ein Comeback am Broadway mit dem Musical
Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat
und in London mit dem Plattenalbum Romance.
1986
war das gesamte Vermögen verbraucht und er
verfiel dem Alkoholismus.1987 übernahm Cassidy
im
Londoner West End die Titelrolle im Musical
Time und gab das Trinken auf. 1993 vermochte
er sich mit seinem Bruder Shaun Cassidy in dem
Musical Blood Brothers am Broadway zu
etablieren. Nach der Spielzeit am Broadway
tourte er mit "Blood Brothers" durch die USA,
spielte die Rolle drei Monate lang in der
englischen Produktion in London.
1996
übernahm er eine Hauptrolle in der
Las-Vegas-Show EFX. 1999 produzierte er
dort erfolgreich die Retro-Show The Rat Pack
Is Back! und 2000 David Cassidy at the
Copa.Seit 2001 tritt David Cassidy mit
seinen alten Songs in den USA und Großbritannien
auf und ist in verschiedenen amerikanischen und
englischen Retro-Shows über die
1970er Jahre zu sehen. Die Retro-CD Then and
Now (2001) erreichte in Großbritannien den
Platin-Status.
Im
April 2005 war er eine Woche lang jeden Morgen
Co-Moderator in der Paul Perry Radioshow auf der
Chicagoer Oldies-Station WJMK-FM.
Cassidy ist seit 1991 in dritter Ehe mit der
Songschreiberin Sue Shifrin-Cassidy (*17. April
1949)
verheiratet und hat einen Sohn, Beau Devin (*8.
Februar 1991). Aus einer früheren Beziehung mit
dem
Fotomodell Sherry Benedon stammt Tochter
Katherine Evelyn Anita (*25. Novermber 1986).
Seine private
Leidenschaft sind Pferdezucht und Pferderennen.
Er besitzt ein Gut bei Saratoga Springs, New
York, auf dem er Rennpferde züchtet.
Diskographie (Solo)
-
David Cassidy: Cherish (1972)
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David Cassidy: Rock Me Baby (1972)
-
David Cassidy: Dreams Are Nuthin' More
Than Wishes (1973)
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David Cassidy: Cassidy Live! (1974)
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David Cassidy: The Higher They Climb
(1975)
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David Cassidy: Home is where the Heart is
(1976)
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David Cassidy: Gettin' it in the Streets
(1976)
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David Cassidy: Romance (1985)
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David Cassidy: His Greatest Hits - Live
(1986)
-
David Cassidy: David Cassidy (1990)
-
David Cassidy: The Best of David Cassidy
(1991)
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David Cassidy: Didn't You Used To Be?
(1992)
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David Cassidy: Classic Songs (1996)
-
David Cassidy: Old Trick New Dog
(1998)
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David Cassidy: Then and Now (2001)
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David Cassidy: A Touch of Blue (2003)
Diskographie (The Partridge Family)
-
The Partridge Family: The Partridge
Family Album (1970)
-
The Partridge Family: Up To Date
(1971)
-
The Partridge Family: Sound Magazine
(1971)
-
The Partridge Family: Christmas Card
(1971)
-
The Partridge Family: Shopping Bag
(1972)
-
The Partridge Family: At Home With Their
Greatest Hits (1972)
-
The Partridge Family: The Partridge
Family Notebook (1972)
-
The Partridge Family: Crossword Puzzle
(1973)
-
The Partridge Family: Bulletin Board
(1973)
-
The Partridge Family: World of the
Partridge Family (1974)
-
The Partridge Family: Come On Get Happy!:
The Very Best of The Partridge Family
(2005)
Schriften
-
David Cassidy, Chip Deffaa: C'mon, Get
Happy: Fear and loathing on the Partridge
family bus. Warner Books, New York 1994,
ISBN 0-446-39531-5
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