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Mireille MATHIEU

 

 

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Hamburg - Musikhalle   am 16.09.1971

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   I n f o r m a t i o n e n    ( Stand: Februar 2008 )       deutsch-german     englisch-english     französisch-Français    italienisch-italo

Der unbändige Glaube an die Liebe, an den Zusammenhalt innerhalb einer Familie und an Gott, haben aus Mireille Mathieu das gemacht, was sie heute für Millionen von Menschen darstellt: Eine Wegbegleiterin durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Sei es durch ihre Person, der Musik oder ihrer unvergleichlichen Ausstrahlung und Warmherzigkeit.
Die Lebensgeschichte der stimmgewaltigen zierlichen Sängerin liest sich wie ein modernes Aschenputtel-Märchen: Als älteste von vierzehn (!) Kindern wächst Mireille in Avignon auf. Zusammen mit der Großfamilie um Vater Roger, einem Steinmetz, und Mutter Marcelle lebt Mireille in einer Holzhütte, durch die der Wind pfeift und der Regen rinnt. Jeder hart erarbeitete Franc der Mathieus muss zweimal umgedreht werden.
Mit vier Jahren singt die kleine Mireille zum ersten mal vor Publikum in einer Mitternachtsmesse. Das junge Mädchen hat einen Traum: Sie möchte Sängerin werden, wie ihr großes Vorbild Edith Piaf. In der Schule singt sie ihren Klassenkameraden "La Vie En Rose" vor. Auf der Universität trifft Mireille dann Laure Collière, eine Gesangslehrerin, die dem jungen Talent nahe legt: "Um als Sängerin erfolgreich zu sein, musst du stark sein. Körperlich stark und moralisch gefestigt. Du wirst vielleicht eher auf einem Heuhaufen landen als auf dem Kissen eines Rolls Royce." Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, denkt sich Mireille, und findet schließlich in Johnny Stark einen Manager, der an ihr Talent glaubt, und der bis zu seinem Tode ihre unglaubliche Karriere begleiten sollte. Ein Auftritt in der französischen Fernsehsendung "Télé Dimanche" im Jahre 1965 macht aus dem fragilen 19-jährigen Mädchen mit der wunderschönen Stimme fast über Nacht einen Star. Mit ihrer Interpretation des Edith Piaf-Chansons "Jézebel" sorgt die junge Dame international für großes Aufsehen. Und aus Mireille Mathieu wird „Le Moineau d'Avignon“, der Spatz von Avignon.
Bereits die erste Platte der zarten Chansonnette "Mon Credo" verkauft sich 1,7 Millionen mal. Am 21. November 1965 tritt sie mit diesem Lied in der legendären Olympia-Music-Hall auf, wo sie Jahre später, am 21. November 2002, ihr 37. Bühnenjubiläum feiert.
Bis heute trat Mireille rund um den Erdball in fast allen Ländern der Erde auf – u.a. mit Showgrößen, wie Johnny Carson, Danny Kaye, Tom Jones oder Dean Martin. Ihre Lieder singt sie auf Französisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch oder Finnisch und........sie war die erste westliche Sängerin, die auch China Konzerte geben durfte.
Mireille Mathieu brachte die französische Seele den Menschen aller Welt näher und wurde im Jahre 1998 sogar von Präsident Jacques Chirac als „weltweite französische Botschafterin“ mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet.
Nach dem Tod ihres Vaters 1985 und dem ihres Managers 1989 verliert sie den Halt, da die starken Persönlichkeiten an ihrer Seite abhanden gekommen sind. Sie zieht sich mehr und mehr von der Bühne zurück. Nicht nur in Frankreich, sondern auch bei ihrem überaus treuen Publikum in Deutschland, wird dieser
Zustand sehr bedauert. Umso mehr wird ihr Comeback in Deutschland mit der CD „Unter dem Himmel von Paris“ (einer Hommage an Edith Piaf) im Jahre 1993 gefeiert.
Seitdem ist Mireille wieder auf den Bühnen dieser Welt zuhause und zeigt allen, dass sie nichts von ihrer Kraft, ihrer überdimensionalen Ausstrahlung und ihrer wunderbaren Stimme verloren hat. Mit ihrer musikalischen Vielseitigkeit, der unglaublichen Erfahrung und dem enormen Repertoire, das sie vorzuweisen hat, ist Mireille Mathieu seit Jahren nicht mehr aus den internationalen Musik-Charts wegzudenken.

Mireille Mathieu (* 22. Juli 1946 in Avignon, Vaucluse) ist eine französische Sängerin. Sie wird in Deutschland auch „Der Spatz von Avignon” genannt.

Ihren ersten Gesangsauftritt hatte sie im Alter von vier Jahren in einer Mitternachtsmesse. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie am 21. November 1965 in der Sendung „TELE DIMANCHE”. Nach der gebürtigen Ägypterin Dalida und Edith Piaf zählt sie zum nationalen Kulturerbe Frankreichs und ist neben der Franko-Kanadierin Céline Dion bis heute die kommerziell erfolgreichste französischsprachige Sängerin der Welt. Es wurden etwa 150 Millionen ihrer Platten verkauft (davon allein in Deutschland über 40 Millionen). Mireille Mathieu sang 1200 Lieder in elf Sprachen. 1984 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz, 1999 wurde sie Ritterin der Ehrenlegion in Frankreich. Sie war unter anderem zu Gast bei Königin Elisabeth II., US-Präsident Ronald Reagan und Papst Johannes Paul II..

Mireille Mathieu sang Duette mit Peter Alexander, Plácido Domingo, Dalida, Tom Jones, Dean Martin, Petula Clark, Chantal Goya, Barry Manilow, Charles Aznavour, Harald Juhnke, Julio Iglesias, Patrick Duffy, Florian Silbereisen (2006) und vielen anderen.

Ihren Durchbruch hatte sie in Westdeutschland (1968). Sie war die erste Künstlerin, die auf beiden Seiten des eisernen Vorhanges ein beliebter Star war. Sie trat hier in zahlreichen Fernsehshows und auf vielen Konzertbühnen auf. Der Deutsche Fernsehfunk sendete am 31. Dezember 1970 – als seine erste Farb-Stereo-Sendung – den „Galaabend mit Mireille Mathieu aus der Kongresshalle Leipzig” (nur als Schwarzweißkopie erhalten).

Charakteristisch für Mireille Mathieu ist ihre klare und unverwechselbare Stimme. In Deutschland wurde sie eher dem Schlagergenre zugeordnet, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass ihre deutschen Liedtexte und Arrangements eher auf das Massenpublikum zugeschnitten und weniger anspruchsvoll waren. Zumeist handelten die Texte von L’amour und den gängigen Klischees über Frankreich („Hinter den Kulissen von Paris”). Dadurch wurde die künstlerische Bandbreite von Mireille Mathieu im deutschsprachigen Raum häufig verkannt, denn sie ist beispielsweise auch eine exzellente Chansonsängerin.

Diskografie (Auswahl)

  • An einem Sonntag in Avignon
  • Der Pariser Tango
  • Der Zar und das Mädchen (Besser frei wie ein Vogel zu leben, als im goldenen Käfig zu sein)
  • Hinter den Kulissen von Paris
  • La Paloma, ade
  • Mein letzter Tanz
  • Der Wein war aus Bordeaux
  • Martin [Straßburg im Sonnenschein]
  • So fühlt man in Paris (C’est si bon)
  • Das Wunder aller Wunder ist die Liebe
  • Die Liebe zu Dir
  • Walzer der Liebe
  • In meinem Herzen (2007)
  • Tauch in ein Gefühl (2007)
  • Du warst meine Liebe (2007)
  • Der wundervollste Mensch (2007)
  • Die Farben der Träume (2007)
  • Es gibt nichts zu bereun (2007)
  • Was Dir blüht (2007)
  • Sing ein Liebeslied (2007)
  • Gott im Himmel (2007)
  • Leben will ich nur mit Dir (2007)
  • Seit ich Dir gehör (2007)
  • Sie ist die Frau (2007)
  • Au revoir heiß nicht adieu (2007)
  • Du bist die Welt (2007)
  • Tarata-ting, Tarata-tong
  • Ganz Paris ist ein Theater
  • Es geht mir gut, chéri
  • Santa Maria
  • Akropolis, Adieu
  • Nimm noch einmal die Gitarre
  • Wir sind alle Kinder Gottes
  • Hans im Glück (Das Lied der ARD-Fernsehlotterie 1972)
  • Nur der Himmel war Zeuge
  • Ein Sonnenstrahl ertrinkt im Meer
  • Alles nur ein Spiel
  • Nur für dich
  • Wenn es die Liebe will
  • Du weißt doch, ich lieb’ dich
  • Vai colomba bianca
  • Schau’ mich bitte nicht so an (La vie en rose)
  • Paris vor hundert Jahren
  • Paris ist nicht mehr, was es war
  • So will ich mit dir leben
  • Bleib’ noch da
  • Meine Welt ist die Musik
  • Ein Leben auf dem Land
  • Der Sommer kommt wieder
  • Es ist Zeit für Musik
  • Kinder von Montparnasse
  • Aber Dich vergeß’ ich nie
  • Au revoir mon amour
  • Kleine Schwalbe (Für die Heimkehr da ist es nie zu spät)
  • Es war mal eine Liebe
  • Und der Wind wird ewig singen
  • Der traurige Tango

Und auch

  • Französisch : Mon crédo - Viens dans ma rue - C’est ton nom - Un homme et une femme - Qu’elle est belle - La dernière valse - Ensemble - La première étoile - Santa Maria de la Mer - Acropolis adieu - Une histoire d’amour (Love Story) - La paloma adieu - Tous les enfants chantent avec moi - Mille colombes - Mon bel amour d’été - Una canzone - A Blue Bayou - Je t’aime avec ma peau - Paris en colère - Quand tu t’en iras - La vie en rose - Amour défendu - Bravo, tu as gagné - New York, New York - Nos souvenirs - Une femme amoureuse - La demoiselle d’Orléans - Made in France - Une place dans mon coeur - Rien de l’amour - Un peu d’espérance.
  • Englisch : Together We’re Strong (mit Patrick Duffy) - You and I (mit Paul Anka) - Dont’t Talk To Me of Love (mit Barry Manilow) - I Love You Like a Fool - Sometimes - Sweet Souvenirs of Stefan - Can a Butterfly Cry - Something’s Going On(mit Patrick Duffy).
  • Spanisch : Siempre Amor - Himno al Amor - Embrujo - Una Mujer - Santa Maria del Mar.

Sonstiges

1970 coverte die schwedische Sängerin Agnetha Fältskog (später Mitglied der Band ABBA) Mireille Mathieus Ballade La première étoile (zu dt.: Der erste Stern) für ihr drittes Album Som jag är. Sie wurde als Single unter dem Titel En sång och en saga (zu dt.: Ein Lied und eine Geschichte) veröffentlicht und erreichte Platz 4 der schwedischen Charts.

Mireille Mathieu (pronounced in French) (born July 22, 1946) is a French singer. She has achieved great success in France, as well as becoming an international superstar (she was extremelly popular in Soviet Union). She has performed and recorded songs in at least nine languages.

Biography

Mireille Mathieu was born in Avignon, Vaucluse, France, the oldest daughter of a poor family of fourteen children. She began appearing in public at the age of four, singing in her church. As a young girl she worked in a factory, where she saved money to pay for singing lessons.

Discovered by Johnny Stark, manager of France's biggest star at the time, Johnny Hallyday, she was tutored by orchestra leader Paul Mauriat and song writer André Pascal. Pascal wrote "Mon crédo", "Viens dans ma rue", "La première étoile" and many other hit songs for her . After a television performance in 1965 and a debut run at the Paris Olympia, she was hailed as another Édith Piaf because of her haunting voice.

Singles such as "Mon Credo" and "C'est Ton Nom" made her a huge star in France and elsewhere in Europe, as well as a great success in the U.S.A., Canada and Mexico. Her first album release in 1966 En Direct de L'Olympia - on the Barclay label - featured these songs and was highly acclaimed.

Her French cover of Engelbert Humperdinck's "The Last Waltz" generated much publicity in Great Britain and with hit after hit, she soon toured Canada and the United States where she appeared on the Ed Sullivan Show and the Danny Kaye Show. In Las Vegas, she sang with Dean Martin and Frank Sinatra to great applause.

Still much in demand, she continues to perform regularly. She travels frequently, appearing at such venues as New York City's Carnegie Hall, the Sport Palace in Montreal, Universal Amphitheatre in Los Angeles and Ice Palace of St. Petersburg.

She has sold about 150 million copies of her albums in her forty-year career, recorded about 1200 songs in nine languages.[1] She was the first western singer in history to give concerts in China. Over the years, she has sung with many famous singers including Charles Aznavour, Barry Manilow, Paul Anka, Plácido Domingo, Julio Iglesias, Tom Jones, and Peter Alexander.

Songs such as "Acropolis adieu," "Ne me quitte pas," and "Santa Maria de la mer," are considered classics. Her French version of Roy Orbison's ballad, "Blue Bayou", is regarded by many as one of the best covers of that popular song. Noted French/Algerian lyricist Eddy Marnay who wrote songs for Edith Piaf during her later career was the author of several songs Mireille recorded and popularized.

In 1989, President François Mitterrand invited Mireille Mathieu to sing a tribute to General de Gaulle. She gave a series of concerts at the Palais des Congrès in Paris in December 1990. Three years later, she released an album devoted to her idol, Edith Piaf.

In January 1996, "Vous lui direz…" was released. Maxime le Forestier wrote one of the titles, "A la moitié de la distance". She did not choose to perform live in France to promote the album, preferring rather to go to Los Angeles, where she triumphed on November 14th with her vibrant tribute to another of her idols, Judy Garland. The performance was a tremendous success. She was dressed by Provence couturier, Christian Lacroix and looked stunning for the performance.

In 2002, she released her 37th French album De tes mains. Mathieu celebrated the 40th anniversary of her career at the Paris Olympia, in November 2005, after releasing her 38th French album, which reached number 14 on the charts in France and remained in the top 100 for several months.

Many of Mireille's recordings since 1969 featured members of "The Fleschettes" (Francine Chantereau, Martine Latorre, Dominque Poulain and Catherine Bonnevay Welch) as backing chorus vocalists.

Songs

Discography (Albums)

Year Album Country Notes
1966 En Direct de L'Olympia France  
1966 The Fabulous New French Singing Star USA  
1967 Made in France France  
1967 En direct de l'Olympia France Live recording
1968 Le merveilleux petit monde de Mireille Mathieu chante Noël France Christmas album
1969 La première etoile France  
1969 Mayerling Mexique  
1969 Olympia France  
1969 Mireille... Mireille Germany First German album - wonderful fold out cover
1970 Mireille... Mireille France  
1970 Merci Mireille Germany  
1971 Bonjour Mireille France  
1971 Mireille Mathieu en concert au Canada Canada Live recording
1972 Mireille Mathieu chante Francis Lai France  
1972 J'étais si jeune France  
1972 Meine Träume Germany  
1973 Olympia France  
1973 L'amour et la vie France  
1974 Und der Wind wird ewig singen Germany  
1974 Le vent de la nuit France  
1974 Mirelle Mathieu chante Ennio Morricone France  
1974 Mireille Mathieu en concert à Byblos Lebanon Live recording
1975 Apprends-moi France  
1975 Rendezvous mit Mireille Germany  
1975 Wünsch Dir was – Eine musikalische Weltreise mit Mireille Mathieu Germany  
1976 Et tu seras poète France  
1976 Herzlichst Mireille Germany  
1976 Und wieder wird es Weihnachtszeit Germany Christmas album
1977 Sentimentalement vôtre France  
1977 Die schönsten deutschen Volkslieder Germany  
1977 Der Rhein und Das Lied von der Elbe Germany  
1977 Das neue Schlager-Album Germany  
1977 Es ist Zeit für Musik Germany ZDF-Show recording
1978 Fidelement vôtre France  
1978 J'ai peur d'aimer un souvenir Japan  
1978 Alle Kinder dieser Erde Germany  
1979 Mireille Mathieu Chante Paul Anka: Toi et Moi France  
1979 Mireille Mathieu Sings Paul Anka World  
1979 Romantiquement vôtre France  
1979 So ein schöner Abend Germany  
1980 Un peu... beaucoup... passionnément France  
1980 Gefuhle Germany  
1980 30 Favoritas de Mireille Mexique album 3 lp's avec Madrecita del Niños dios
1981 Bravo tu as gagné Japan  
1981 Je vous aime… France  
1981 Die Liebe einer Frau Germany  
1982 Trois milliards de gens sur terre France  
1982 Ein neuer Morgen Germany  
1982 Bonsoir Mathieu Germany ZDF-Show recording
1983 Je veux l'aimer France  
1983 Nur für dich Germany  
1984 Chanter France  
1984 Los cuentos de cri cri Mexique  
1984 The tales of cri cri Usa  
1985 La demoiselle d'Orléans France  
1985 Les grandes chansons françaises France  
1985 Welterfolge aus Paris Germany German-language version of ‘Les grandes chansons françaises’
1986 In Liebe Mireille Germany  
1986 Après toi France  
1987 Rencontres de femmes France  
1987 Tour de L'Europe Germany  
1988 Mireille Mathieu à Moscou USSR Live recording
1989 L'American France  
1989 Embrujo [Himno al amor, 1990] Spain Spanish-language album
1990 Ce soir je t'ai perdu France  
1991 Una mujer Spain Spanish-language album
1991 Mireille Mathieu - Que Pour Toi France  
1993 Mireille Mathieu chante Piaf France  
1993 Unter dem Himmel von Paris Germany German-language version of ‘Mireille Mathieu chante Piaf’
1995 Vous lui direz France  
1996 In meinem Traum Germany  
1999 Alles nur ein Spiel Germany  
2002 De tes mains France  
2005 Une place dans mon coeur France  
2007 In Meinem Herzen Germany 12-10-2007

Naissance 22 juillet 1946, Avignon, France
Pays d'origine
France France Profession(s) chanteuse Genre(s) Chanson française Années actives 1965 - Site internet
mireillemathieu.com

Mireille Mathieu est une chanteuse française née le 22 juillet 1946 à Avignon (Vaucluse).

Révélée en 1965 au cours d’un télé-crochet, elle est l’archétype de la chanteuse populaire des années 1960 et 70, période où elle connaît ses plus grands succès discographiques de « Mon credo » composé par Paul Mauriat et écrit par André Pascal en 1966 à « Une femme amoureuse » en 1980. À partir du milieu des années 1980, elle privilégie sa carrière internationale dans de nombreux pays où elle est considérée comme un symbole de la chanson française.

Elle a vendu plus de 125 millions d'albums et pas loin de 50 millions de 45 tours et simples dans le monde et a enregistré et chanté plus d’un millier de chansons[réf. nécessaire] dans 11 langues (français, allemand, anglais, espagnol, italien, russe, finnois, japonais, chinois, catalan et provençal). Elle figure au 11e rang toutes catégories confondus, (8e dans la catégorie artistes français, 4e dans la catégorie artiste féminines toutes catégories, et 3e dans la catégorie artistes féminines françaises) en France avec 16 millions de disques vendus[1] le 24 novembre 2005 elle reçoit des mains du directeur de l'Olympia et au nom de la Sacem et de la Profession; le premier (et unique à cette date) disques de RUBIS, une distinction unique, pour la vente de 122 millions d'albums dans le monde à la date de novembre 2005.[2] À cette même date, elle fête ses quarante ans de carrière sur la scène de l'Olympia alors qu'elle s'y produit pour la huitième fois.

Biographie

Débuts dans la chanson

On a coutume de dire que la vie de Mireille Mathieu est un véritable conte de fées. En effet, rien ne prédisposait cette fille de tailleur de pierre (son père Roger a même réalisé la tombe d'Albert Camus) contrainte d’aller travailler dans une usine d’enveloppes à l’âge de quatorze ans pour aider sa famille, à devenir l’une des chanteuses les plus populaires de la seconde partie du XXe siècle dans le monde.

Elle s’éveille cependant à la chanson dès son enfance avec son père, un baryton, fan d’opéra et de grandes voix. C’est la découverte d’Édith Piaf qui lui montre la voie : elle sera chanteuse. Avec obstination, elle se présente trois années consécutives au concours « on chante dans mon quartier » organisé par la mairie d’Avignon et le remporte en 1964 avec « La Vie en rose » qui est encore aujourd’hui, la chanson fétiche qu’elle chante dans tous ses concerts. L’adjoint au maire d’Avignon, Raoul Colombe, décide de soutenir sa vocation. Il la fait participer à de nombreux galas locaux et l’inscrit au fameux « Jeu de la Chance », le télé-crochet de la mythique émission « Télé Dimanche » de Raymond Marcillac. Et c’est le 21 novembre 1965, que des millions de téléspectateurs français découvrent, médusés, ce petit bout de femme vêtu de noir qui interprète la chanson de son idole Édith Piaf « Jezebel ». Elle est plébiscitée sept semaines de suite par le public et le grand imprésario Johnny Stark prend en main sa carrière.

Dès lors, les chansons, les succès, les concerts dans le monde entier s’enchaînent à un rythme effréné. Après un premier Olympia en décembre 1965 en lever de rideau de Dionne Warwick et Sacha Distel, elle s’y produit en vedette dès 1966, accompagnée par Paul Mauriat, auréolée de ses premiers succès : « Mon Credo » (plus d’un million d’exemplaires écoulés), « Qu’elle est belle », « Viens dans ma rue » (André Pascal/Paul Mauriat). Ses ventes de disques sont phénoménales pour l’époque. Autre originalité, le retentissement du succès de Mireille en France dépasse rapidement les frontières et dès 1966, elle participe au célèbre « Ed Sullivan Show » aux États-Unis.

Elle est parrainée par Maurice Chevalier auquel elle consacrera une chanson hommage en 1980 Le canotier de Maurice Chevalier et le cinéaste/documentariste François Reichenbach tourne Le Conte de fée de Mireille Mathieu qui est diffusé fin 1966 à la télévision française. Ce film montre en particulier sa rencontre avec Maurice Chevalier et son premier voyage aux États-Unis.

Son image de chanteuse « officielle », « voix de la France » se construit dès cette époque avec l’interprétation de « Paris en Colère ». Écrite par Maurice Vidalin sur la musique composée par Maurice Jarre pour le film de René Clément « Paris brûle-t-il ? », la chanson est, dès sa sortie, un immense succès et est encore aujourd’hui la chanson symbole de la libération de Paris, au point que, en 2004, le maire de Paris, Bertrand Delanoë, lui demande de la chanter devant l’hôtel de ville en présence du Président Jacques Chirac pour les célébrations du soixantième anniversaire de la libération de Paris.

Carrière internationale

En 1967, c’est l’adaptation en français du succès d’Engelbert Humperdinck « The Last Waltz » sous le titre « la Dernière Valse » qui lui ouvre les portes des charts du Royaume-Uni et l’honneur de participer pour la première fois à la « Royal Performance » devant la reine Elizabeth II. (Elle s’y produira deux autres fois au cours de sa carrière.)

Elle participe, à la fin des années soixante, à de très nombreux shows au Royaume-Uni, au Canada et aux États-Unis qui lui permettent de se confronter à Tom Jones, Dusty Springfield, Burt Bacharach, Cliff Richard, Danny Kaye, Des O’Connor, John Davidson, etc. Le compositeur de « la Dernière Valse », Les Reed, lui concocte de nombreuses chansons, qu’elle interprète en français et/ou en anglais dont les célèbres « Bicyclettes de Belsize » lui permettant d’élargir son répertoire musical.

Après de nombreux succès en français (« J’ai gardé l’accent », sur un texte de Gaston Bonheur en 1968 ; « La première étoile » écrite par André Pascal sur une musique de Paul Mauriat en 1969, qui sera reprise en suédois par Agnetha Fältskog avant qu’elle ne rejoigne le groupe ABBA), Mireille se fait connaître du public allemand, en 1969, avec « Hinter den Kulissen von Paris ». Durant toutes les années 1970, ses succès dans la langue de Goethe composés et arrangés pour la plupart par Christian Bruhn vont se succéder et faire d’elle le symbole de l’amitié franco-allemande initiée par Konrad Adenauer et le Général de Gaulle.[réf. nécessaire]

Quelques-uns de ses succès allemands sont également des succès en France et dans de nombreux pays : « Acropolis Adieu » (1971), « Santa Maria de la Mer » (1978), « Mille Colombes » (1977) [ces deux dernières avec le concours des célèbres Petits Chanteurs à la Croix de Bois dans les chœurs] et « La Paloma Adieu » qui, en 1973, est un succès dans toute l’Europe, aussi bien dans la version allemande que française. Cette année-là, son passage à l’Ol